Klangnacht – Malerei von Dietrich Schulze

Posted by on Mrz 8, 2013
Klangnacht – Malerei von Dietrich Schulze

Klangnacht – Musik in Raum und Zeit
St. Bartholomäus, Bielefeld-Senne, Freitag, 01.03.2013, 20:00 – 24:00 Uhr
Mitwirkende: Ivo Kranz,Prof. Dr. Paul Thissen, Anno Ottenstroer (Orgel), Mitglieder der Bielefelder Philharmoniker, Chor Klangart, Instrumentalisten der Musik- und Kunstschule Bielefeld, Dietrich Schulze (Malerei)

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Dietrich Schulze
Inferno – Purgatorio – Paradiso

Bilder zur Klangnacht, St. Bartholomäus

Presseinfo:

Der Künstler Dietrich Schulze (geb. 1963) zeigt einen Ausschnitt seiner Werke, die zu dem Werk „Göttliche Komödie“ von Dante Alighieri (1265–1321) in den letzten Wochen entstanden sind. Das Buch erzählt in 100 Gesängen die Reise des Dichters durch die jenseitige Welt. Dabei führt uns die wortgewaltige Dichtung durch Hölle und Fegefeuer bis in das himmlische Paradies.

Bei den am heutigen Abend vorgestellten Bildern geht es weniger um eine illustrative Umsetzung, vielmehr beschreiben die überwiegend abstrakten Zeichnungen und Malereien Empfindungen, Stimmungen und Wesens-formen der drei immateriellen Ebenen.

Seit seiner Studienzeit an der Fachhochschule Bielefeld
(1985 – 1988 Illustration und Grafikdesign) lässt sich der Künstler immer wieder von religiösen Inhalten oder mystischen Beschreibungen inspirieren und setzt diese in seine Bildsprache um. Fasziniert von existenziellen und spirituelle Fragen entstanden so z. B. in den vergangenen Jahren umfangreiche Bildzyklen zur Johannes-Offenbarung (Apokalypse) oder zu den Jenseitsreisen von Emanuel Swedenborg in „Himmel und Hölle“.

Zu einem wesentlichen Tteil ist dieses Interesse in der Kirche St. Bartholomäus in Senne begründet: Hier besuchte Dietrich Schulze als Kind die Sonntagsmesse und den Kommunionunterricht. Die allwöchentlichen zumeist ernsten Predigten von Schuld, Sünde, Vergebung oder Rettung und die dunklen Kunstdrucke zum Kreuzweg im Kirchenraum beeindruckten ihn sehr und lösten in den Folgejahren eine intensive künstlerische Auseinandersetzung mit den „unbeschreib-baren Orten“ aus.

Dafür entwickelte der Maler und Grafiker seine künstlerische Handschrift an der Musik- und Kunstschule Bielefeld bei Yael Niemeyer (1984 – 1988) und anschließend in 20 Jahren als Künstler in Berlin. Daneben gründete er zusammen mit über 30 Kreativen nach dem Mauerfall ein internationales Atelierhaus, das er über vier Jahre (2001 – 2004) führte.

2008 kehrte Dietrich Schulze nach Bielefeld zurück und leitet seitdem die Sparte Kunst der Musik- und Kunstschule Bielefeld, die mit über 1000 Schülern zu einer der größten Kunstschulen Deutschlands gehört.